Feuer und Explosionsgefahr in der
Firma Treppenbau Georg Werner in
Rottershausen auf dem ehemaligen Bahngelände. Diese Meldung
überraschte die vier Feuerwehren der Großgemeinde,
die auf
dem schnellsten Weg mit 54 Mann an den Einsatzort kamen.
Die Leitung hatte Kommandant Anton
Werner von der Feuerwehr Rottershausen zusammen mit Kreisbrandinspektor
Albrecht Kiesel (Reiterswiesen) und Kreisbrandmeister Edwin Frey
(Nüdlingen). Diese Übung galt dem Zusammenwirken
aller vier
Feuerwehren und der Überprüfung der
Wasserverhältnisse
in diesem Außenbereich von Rottershausen.
In der Werkshalle mussten vier
Personen gerettet werden, ein weiterer kam verletzt unter einen
Gabelstapler. Die Rettung konnte nur mit schwerem Atemschutz der
Feuerwehren aus Oerlenbach und Rottershausen unternommen werden. Der
Atemschutz war notwendig geworden, da in der Werkshalle mit Giftgas
gerechnet werden musste.
Ein weiterer Schwerpunkt war die in
geringer Nähe vorbeifahrende Eisenbahn. Hierbei musste Meldung
in
Schweinfurt erstattet werden. In der Schlussbesprechung wurde
klargestellt, dass die Alarmierung klappte und ein einwandfreier
Einsatz gegeben war. Betont wurde, dass man bei einem Einsatz von
Atemschutz in geschlossenen Räumen immer einen Schlauch
mitnehmen
sollte.
Der Gebäudekomplex wurde durch
die Feuerwehren mit einem Wasser-Nebel belegt. Dabei hatten die
Floriansjünger aus Ebenhausen das Wasser von der Ringleitung
an
der Kreisstraße zum Brandobjekt geschafft. Nach Meinung der
Verantwortlichen konnten alle Verletzten und Eingeschlossenen geborgen
werden. Als Zuschauer waren auch die Delegation der
französischen
Gäste aus der Normandie anwesend.
Bürgermeister Siegfried Erhard
betonte, dass gezielte Großübungen innerhalb der
Großgemeinde wichtig und unerlässlich seien. Wie
bekundet
wurde, kenne man in Frankreich ein System der Freiwilligkeit nicht.
Hier werde der Feuerschutz auf überörtlicher Basis
geregelt,
die Feuerwehrleute sind professionell.
Überprüft wurde letztlich
die Wasserversorgung aus der Ringleitung, um zu sehen, ob die
Wasserversorgung ausreichend ist.
Vier Verletzte
mussten bei der Großübung gerettet werden.